Über uns

Über uns

Wer ist die Emanzipatorische Linke? Vielleicht kann die Präambel unserer Satzung da einen Einstieg geben. Dort heißt es:

Die Emanzipatorische Linke (kurz: Ema.Li) organisiert sich als innerparteilicher Zusammenschluss in und bei der Partei DIE LINKE. Unter Emanzipation verstehen wir einen Lern- und Aneignungsprozess hin zur selbst bestimmten Verfügung über den eigenen Körper, über das eigene Leben und über die individuellen sowie gemeinsamen Bedingungen des Lebens und der Produktion. Der Weg zu einer demokratisch-sozialistischen Gesellschaft kann dabei nur als stetiger Lern- und Aneignungsprozess funktionieren, in dem die Menschen immer weiter lernen, in Freiheit und Gleichheit ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen.

Die Emanzipatorische Linke erkennt an, dass in der Programmatik der Partei linksemanzipatorische und radikaldemokratische Inhalte auszumachen sind. Es gibt aber leider zu wenig davon und immer wieder ist Druck von Nöten, um auf die innerparteilichen Kräfteverhältnisse im Sinne einer linksemanzipatorischen Politik Einfluss zu nehmen. Deshalb lädt die Emanzipatorische Linke alle Genossinnen und Genossen, Strömungspoltikerinnen und Strömungspolitiker der etablierten Strömungen und auch Interessierte jenseits der Partei zur Mitarbeit ein. Die Emanzipatorische Linke versteht sich in diesem Sinne als innerparteiliche „Pressure Group“, die nicht zu allen politischen Fragen eine Position beziehen wird und es auch aushält, dass ihre Aktiven in einzelnen Politikfeldern nicht zu gemeinsamen Positionen kommen.

Die Emanzipatorische Linke hat sich am 23. Mai 2009 als Strömung konstituiert, nachdem sie schon viele Jahre zuvor als loser Zusammenhang politisch aktiver Menschen existierte. Wir sind zwar die kleinste der Strömungen innerhalb der Linken, können aber wohl auch als einzige behaupten, sowohl im Osten als auch im Westen vertreten zu sein. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal unserer Strömung ist auch die Offenheit für Mitglieder anderer Strömungen. Wer also dem Forum demokratischer Sozialismus oder der Sozialistischen Linken angehört, kann auch ohne Probleme Sprecherin der Ema.Li werden. Andersherum ist das leider bislang noch faktisch ausgeschlossen. Ema.Li möchte also auch dazu beitragen, die verhärteten “Fronten” zwischen den innerparteilichen Lagern für einen nutzbringenden Diskurs zu lockern.

Die Struktur der Ema.Li ist ganz einfach: Es gibt derzeit eine Sprecherin und einen Sprecher, im Augenblick Julia Bonk aus Sachsen und Olaf Michael Ostertag aus Berlin. Diese sind Teil eines Koordinierungskreises, der derzeit aus noch sechs zusätzlichen Menschen besteht. Es gibt einige Landesverbände und regelmäßig trifft sich die Mitgliederversammlung als höchstes Gremium. Noch mehr Struktur kann man in unserer Satzung finden.

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