Das Morgen tanzt im Heute

Die Emanzipatorische Linke Niedersachsen traf am 02.04.16 sich in Bremen zur Landesmitgliederversammlung.

Auf der Tagesordnung standen neben der Neuwahl zum Landeskoordinierungskreis (LaKo) auch eine Generaldebatte zur Entwicklung der Landespartei DIE LINKE. Niedersachsen und die Aufgaben der Ema.Li.

Die anwesenden Genoss*innen aus Aurich, Hannover, Oldenburg, Osnabrück, Peine und Uelzen waren sich einig darin, das die linken Themen der Zukunft u.a. das bedingungslose Grundeinkommen, die sozialökologische Transformation der Gesellschaft (Plan B, solidarische Ökonomie etc.), Netzpolitik und der Kampf gegen Rechts (AfD, Querfront etc.)  sind. Die libertären Sozialisten berieten darüber wie man diese Themen in den kommenden Kommunalwahlkampf einbringen könnte.

Sehr positiv wurde auch die Schriftenreihe der Ema.Li Niedersachsen „Die fabelhafte Welt der Ema.Li“ aufgenommen. Bisher sind neun Ausgaben erschienen. Diese können über den LaKo gegen Portogebühr bezogen werden.

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Schriftenreihe der Ema.Li Niedersachsen

Zur Zeit finden die meisten Veranstaltungen der Ema.Li in Hannover statt, die Genoss*innen fanden das aber nicht als schlimm an, denn sie würden ja gut die Aktivitäten in Hannover unterrichtet. Durch den Aufbau weiterer Stammtische soll sich die Arbeit auch auf die Fläche verteilen.

Kommende Veranstaltungen sind: eine Veranstaltung mit Klaus Lederer, eine Buchvorstellung mit Katja Kipping und die Ema.Li Akademie in Hannover. Und im Juni soll es eine gemeinsame Verstaltung mit den Ema.Li Genoss*innen aus Bremen in Bremen zur Netzpolitik geben, eingeladen dazu wird der amerikanische Linke Trebor Scholz.

In den neuen LaKo wurden Jörg Erlautzki, Peter Siemens und Siegfried Seidel gewählt. Fares Rahabi wurde kooptiertes Mitglied des LaKo.

Besonderer Dank geht an die Bundestagsabgeordnete Birgit Menz für die freundliche Aufnahme in ihren Räumlichkeiten und den von ihr für uns gekochten Kaffee.

Überschattet wurde die Veranstaltung von der Nachricht, dass der ehemalige PDS Bundestagsabgeordente und Ema.Li Mitglied Rolf Köhne verstorben ist. Die Ema.Li Niedersachsen trauert mit seiner Familie.

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Vierte Mitgliederversammlung der LAG Emanzipatorische Linke Niedersachsen am 28.03.15

Genossinnen und Genossen aus Aurich, Osnabrück, Laatzen, Göttingen und Hannover kamen an einen sonnigen aber kalten Tag in Hannover zur vierten Mitgliederversammlung der LAG Ema.Li Niedersachsen zusammen.
In gewohnter solidarischer Atmosphäre diskutierten die undogmatischen Sozialisten über den zurück liegenden Landesparteitag und über zukünftige Veranstaltungen. So sind in diesem Jahr drei Veranstaltungen geplant: Die Linke in Italien, als Auftaktveranstaltung zu einer Reihe Linke Parteien und Bewegungen in Europa; die zweite Veranstaltung hat Feminismus als Thema und zu Guter Letzt soll es eine gemeinsame Veranstaltung mit LAG Grundeinkommen geben. Eventuell soll es noch eine Veranstaltung zum Thema Wolf: Realität und Mythos geben, diese soll dann im Harz stattfinden, wann und wo genau diese Veranstaltungen stattfinden werdet ihr geneigte Leserinnen und Leser zu gegebener Zeit in diesem Block erfahren.DSCI0006 DSCI0001 DSCI0002 DSCI0003 DSCI0005


LAG Grundeinkommen Niedersachsen: Mitgliederversammlung

19. Februar 2015

By Manfred Jannikoy

Die LAG Grundeinkommen Niedersachsen war schon längere Zeit nicht mehr aktiv. Wir wollen jetzt den Status der Inaktivität überwinden. Darum lade ich euch zur nächsten Sitzung der LAG Grundeinkommen Niedersachsen herzlich ein. Sie findet statt am:

20 März 2015
18.00 Uhr
Hotel Weserschlößchen, Nienburg
Mühlenstr. 20
31582 Nienburg

Als Tagesordnung schlage ich vor:
Top 1: Begrüßung
Top 2: Rückblick auf bisherige Aktivitäten
Top 3: Wahlen
A: Mandatsprüfungskommission
B: Wahlkommission
C: Sprecherinnen- und Sprecherrat
Top 4: Weitere Arbeit der LAG GE Nds
Top 5: Verschiedenes

Mit sozialistischen Grüßen
Axel Nürge
LAG Grundeinkommen Nds

Im Anschluss an die LAG-Sitzung findet eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema „Das emanzipatorische Grundeinkommen in und bei der LINKEN“ ab 19.30 Uhr am gleichen Ort statt. Der Sprecher der BAG Grundeinkommen, Stefan Wolf stellt das Konzept des emanzipatorischen Grundeinkommens, das die BAG Grundeinkommen entwickelt hat, vor.  Interessierte , auch von außerhalb, sind herzlich willkommen.


KPÖ: Grundeinkommen als programmatische Forderung

21.11.2014

Katja Kipping: „Gratulation! Nach 10 Jahren(!) Debatte hat die KPÖ beschlossen, ein bedingungsloses Grundeinkommen zu fordern. Passt – das Grundeinkommen ist ja auch commonistisch“

Beschlossen auf dem 36. Parteitag der KPÖ im Oktober 2014 in Wien

Die Kommunistische Partei Österreichs beschloss auf ihrem 36. Parteitag im Oktober 2014 in Wien nach zehnjähriger Debatte das Grundeinkommen als programmatische Forderung der Partei.

Im mit großer Mehrheit beschlossenen Antrag der Stadtleitung der KPÖ Wien heißt es:

Die KPÖ fordert ein personenbezogenes bedingungsloses Grundeinkommen in existenzsichernder Höhe für alle, die hier leben. Finanziert werden kann dies durch eine radikale Umverteilung des vorhandenen gesellschaftlichen Reichtums.

 Ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) fungiert als Wegweiser für unsere Politik, die ein Netz möglichst bedingungsloser Unterstützungen (Mindestpension, Kindergrundeinkommen, Bildungsgeld,…) und freiem Zugang zu wichtiger Infrastruktur (Energiegrundsicherung, 
Freifahrt, Bildung,..) zum Ziel hat. Das bedingungslose Grundeinkommen verdeutlicht unsere Haltung zu den Grundrechten. Beim BGE geht es für uns nicht nur um die Verteilung von Geld, sondern auch um die Verteilung von Arbeit, Zeit und Ressourcen.

“

Weiter heißt es: „Die Beschlussfassung nach fast zehnjähriger Debatte ermöglicht uns auch in bürgerlichen und linken Debatten die Forderung nach bedingungsloser Existenzsicherung mitzugestalten und zu beeinflussen. 
Zudem kann die KPÖ mit ihrer eigenen Formulierung eines BGE, mittels sozial- und steuerpolitischer Forderungen und der Thematisierung der Eigentumsfrage ein emanzipatorisches Profil des BGE in den sozialen Bewegungen schärfen.“

Gratulation!