Das Morgen tanzt im Heute – Lesung und Party

Vor fünf (5) Jahren wurde genau an diesen 20. September die Emanzipatorische Linke Niedersachsen im Freizeitheim Vahrenwald gegründet.

Und die Gründung der Bundes Ema.Li (Mai 2009) ist jetzt 10 Jahre her. Ein weiterer Grund dies zu feiern.

Dies wollen wir mit euch zusammen tun, in der Nordstadtbraut, Engelbosteler Damm 87, Hannover-Nordstadt.

Wir konnten Christoph Spehr, einen der ersten Sprecher der Ema.Li, gewinnen ein Grußwort zuhalten. Ebenfalls wird er uns etwas aus seinem Buch „Die Ökofalle“ rezitieren, eine Kurzlesung… Musikalisch geht es dann mit Brigada Ema.Lista – DJ Kollektiv weiter. Fahres Rahabi und Siggi Seidel wollen euch zum Tanz auf fordern.

Es gibt ein Freigetränk und leckere Knabbereien…morgen-tanzt-im-heute (1)

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Bremen schreibt wieder Geschichte

Bremen ist eine Stadt in der immer wieder Geschichte geschrieben wird. So wurde am 04. November 1918 in Bremen die Räterepublik ausgerufen. Diese wurde allerdings am 04. Februar 1919 blutig nieder geschlagen. Und im Oktober 1979 zog mit der Bremer Grünen Liste erstmals eine Vorgängerpartei von Bündnis ’90/Die Grünen in ein Länderparlament ein.

Und jetzt im August 2019 nimmt zum ersten Mal eine Koalitionsregierung von SPD-B’90/Grüne-DIE LINKE (R2G) seine Geschäfte in einem westdeutschen Bundesland auf.

DSCI0005„Bremen war schon immer für eine Überraschung gut“ so Siegfried Seidel, Mitglied im Bundes -und Landeskoordinierungskreis der Emanzipatorischen Linken,“und in Bremen gibt eine stattliche Anzahl von alternativen Projekten und ich kann mir gut Vorstellen, das R2G in Bremen eben auch in diesem Sinne solidarisch vor Ort einen Politikwechsel einläuten wird.“

Einige zentrale Punkte des Koalitionsvertrages sind:

  • Das Betreuungsangebot für unter Dreijährige soll ausgebaut werden. Bis zum Ende der Legislaturperiode soll es für mindestens 60 Prozent einen Betreuungsplatz geben.
  • R2G will auch mehr Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen einstellen.
  • Bis 2023 will die Hansestadt aus der Kohleverstromung aussteigen und die Bremer Innenstadt soll bis 2030 autofrei sein.
  • Und ebenfalls ein sehr zentraler Punkt für R2G es sollen 10.000 neue Wohnungen entstehen, davon 3000 Sozialwohnungen.
  • Es soll die Einführung eines kostenfreien ÖPNV’s geklärt werden.

 

„Ich finde, das dieser Koalitionsvertrag auch für Hannover wegweisend sein kann.“ so Seidel, der von 2006 -2016 dem Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt angehörte. „Ich wünsche den Bremer*innen auf jeden Fall viel Erfolg“.

 


Stammtisch der Ema.Li Niedersachsen

Die Emanzipatorische Linke (Ema.Li) lädt einmal im Monat zum Stammtisch, jeder zweite Stammtisch ist mit einen/r Referierenden. Diesmal haben wir Christoph Podstawa (Landesgeschäftsführer der LINKEN. Niedersachsen) eingeladen. Er wird uns etwas über seine ersten Wochen als Landesgeschäftsführer erzählen und sein Papier: „Wie entwickeln wir DIE LINKE. zum Sprachrohr der Klimabewegung“ vorstellen.
Noch ein paar Infos zu Christoph: er begreift sich als linker Aktivist. Christoph ist seit über 20 Jahren in verschiedenen sozialen, antifaschistischen und ökologischen Initiativen und Organisationen verankert. Er ist Mitglied im Bundesvorstand von Robin Wood – Gewaltfreie Aktionsgemeinschaft für Natur und Umwelt e.V. und klettert gelegentlich selbst um Banner zu hängen und Konzerne und Politik zu ärgern. Er lebt in Lüneburg und ist dort Kreistagsabgeordneter und Ratsmitglied. Auf Landesebene ist Mitglied der Ökologischen Plattform Niedersachsen und vertritt DIE LINKE. Niedersachsen beim Bündnis gegen das NPOG – Niedersächsische Polizei- und Ordnungsbehördengesetz. Er hält Vorträge zu autoritären Tendenzen in der Gesellschaft und staatlicher Repression gegen linke Bewegungen.
24.04.2019
A-C-H-T-U-N-G: Neuer Ort
Kuriosum

Schneiderberg 14,
30167 Hannover
17:00 Uhr

Landesparteitag DIE LINKE. Niedersachsen

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Emanzipatorische Linke (Ema.Li) hat wieder einen erfolgreichen Stand beim Landesparteitag der LINKEN. Niedersachsen, der diesmal in Hannover vom 02.03 – 03.03.19 statt fand, durchgeführt.

Es wurden viele gute Gespräche mit den Genoss*innen vor Ort geführt. Unsere Broschüren, „Die fabelhafte Welt der Ema.Li“ gingen sehr gut über Tisch. Übrigens erscheint demnächst eine neue Ausgabe zu dem Themen: Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) und Arbeitsfetisch.

Auch die Unterschriftensammlung der LAG Grundeinkommen zum Mitgliederentscheid für ein emanzipatorisches bedingungsloses Grundeinkommen kam gut an.

Was uns besonders freut ist, das wir Neueintritte hatten , des weiteren war für die Rede von unserer Parteivorsitzenden Katja Kipping ein Höhepunkt für uns.

 

 

Wir beglückwünschen Heidi Reichinnek und Lars Leopold zur Wahl der Landesvorsitzenden und Christoph Podstawa zur Wahl des Landesgeschäftsführers. Und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Und wir bedanken uns bei Anja Stoeck für ihre Arbeit als Landesvorsitzende.


Emanzipatorischer Neujahrsempfang

 

 

Emanzipatorisch und Progressiv ins Neue Jahr, wir wollen mit euch gemeinsam den Aufbruch wagen.
Denn uns ist es gelegen mit euch zusammen die Welt auf den Kopf zu stellen, deshalb kommt zahlreich und lasst uns die Verhältnisse zum Tanzen bringen.

 

Wann: Samstag, 26.01.2019 ab 19:00 Uhr

Wo:  Nordstadtbraut, Engelbosteler Damm 87, 30167 Hannover

Mit: Doris Achelwilm (MdB) (anfragt)

Musik: Siggi Seidel (Blue Beat in my Soul/Radio Flora) und Fares Rahabi

 


#EmaLiAk19, Habemus Programm

Es ist soweit: die #EmaLiAk19 hat ein Programm. Das könnt ihr ab heute hier Downloaden.

Das Programm der #EmaLiAk18 als pdf zum mobil lesen, sich informieren, zum Nachschlagen, zum Ausdrucken, den Aufenthalt planen und, und, und…..hängt an und ist ab heute Offiziell. Viel Spaß damit.
 
Zur Erinnerung, die #EmaLiAk19 findet von Freitag, dem 08.Februar 2019 bis Sonntag, dem 10. Februar 2019 in der Jugendherberge Wiesbaden, Blücherstr. 66-68, 65195 Wiesbaden statt.
Programm_EmaLiAk19_als_PDF

Zwei Wochenenden im Oktober

von Siegfried Seidel

Der Oktober 2018 wird für mich als ein Herbst der Völkerverständigung und Solidarität in Erinnerung bleiben. Vom 05 – 08.10 begleitete ich die „Austauschfreunde“ (Les Amis du Jumelage) der  Partnerschaft von Ahlem und Petit-Couronne nach Frankreich und am 13.10 nahm ich auf der #unteilbar! Demo in Berlin teil.

Gerade in Zeiten in denen Nationalismus wieder an Einfluss gewinnt und damit einhergehend wieder Minderheiten diskriminiert und verfolgt werden, ist Solidarität statt Ausgrenzung und Völkerverständigung ein Gebot der Stunde.

Im letzten Jahr feierte der Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen Ahlem und Petit-Couronne sein 50 jähriges Jubiläum. Und in diesem Jahr wurde in Petit-Couronne eine große Jubiläumsfeier durchgeführt. Gefeiert wurden die Städtepartnerschaften: 50 Jahre Ahlem – Petit-Coruronne· und 40 Jahre Beccles – Petit-Couronne. Zusammen mit Vereinsmitgliedern, Mitgliedern des Bezirksrates und interessierten Bürger*innen hatte ich schöne Tage in Frankreich. Besonders begeistert hat mich die Gastfreundschaft der Franzosen und die Diskussion mit Engländern über den Brexit.

Diese Reise hat mir wieder einmal gezeigt, bei aller Kritik an der EU die ich als Linker habe, wie wichtig ein geeinigtes Europa ist. Denn die Feinde von Früher sind die Freunde von Heute. Ich hoffe, dass der Europagedanke auch bei kommenden Generationen noch vorhanden ist und weiter ausgebaut wird, denn Völkerverständigung ist ein Schlüssel zum Frieden.

Nicht als Finale, sondern als Aufbruch in eine solidarische Gesellschaft! „Der Herbst der Solidarität wird weiter strahlen in all den Orten in Deutschland. Die Leute werden die Power mitnehmen und die Kämpfe zusammen führen“ – das ist unser Signal, wir sind unteilbar! So heißt es auf der Facebook-Seite von #unteilbar!

Am 13. Oktober war ich zusammen mit 249.000 anderen Menschen in Berlin auf der Straße um gegen Ausgrenzung und Unterdrückung, gegen rechte Hetze für eine solidarische Gesellschaft zu demonstrieren. Neben den Gewerkschaften (wie ver.di, IG Metall, GEW, FAU…) waren auch Amnesty International, Aktion Sühnezeichen, die Seebrücken Bewegung, Die Grünen/Bündnis ’90, DIE LINKE, Fußballfans gegen Rechts und vielen andere auf der Straße. Das Ziel der Veranstalter waren 40.000 Menschen, das es aber rund 250.000 Menschen wurden, damit hatte keiner gerechnet. All diese Menschen haben den Kampf gegen Rechts und den Kampf um die soziale Fragen zusammen geführt und werden diesen auch weiterführen, denn wir sind Unteilbar!

Ich freue mich sehr, das so viele Menschen für eine offene, solidarische Gesellschaft auf die Straße gegangen sind.