Vierte Mitgliederversammlung der LAG Emanzipatorische Linke Niedersachsen am 28.03.15

Genossinnen und Genossen aus Aurich, Osnabrück, Laatzen, Göttingen und Hannover kamen an einen sonnigen aber kalten Tag in Hannover zur vierten Mitgliederversammlung der LAG Ema.Li Niedersachsen zusammen.
In gewohnter solidarischer Atmosphäre diskutierten die undogmatischen Sozialisten über den zurück liegenden Landesparteitag und über zukünftige Veranstaltungen. So sind in diesem Jahr drei Veranstaltungen geplant: Die Linke in Italien, als Auftaktveranstaltung zu einer Reihe Linke Parteien und Bewegungen in Europa; die zweite Veranstaltung hat Feminismus als Thema und zu Guter Letzt soll es eine gemeinsame Veranstaltung mit LAG Grundeinkommen geben. Eventuell soll es noch eine Veranstaltung zum Thema Wolf: Realität und Mythos geben, diese soll dann im Harz stattfinden, wann und wo genau diese Veranstaltungen stattfinden werdet ihr geneigte Leserinnen und Leser zu gegebener Zeit in diesem Block erfahren.DSCI0006 DSCI0001 DSCI0002 DSCI0003 DSCI0005

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Und da war er wieder….

marx-zurueck…der letzte Mittwoch im Monat, Stammtischzeit der Emanzipatorischen Linken Niedersachsen in Hannover. Diesmal war volles Haus im „Augusten 1“ angesagt, die anwesenden GenossInnen fanden kaum Platz. Doch woran lag das? Lag es daran, dass der Stammtisch immer Geistreich, Innovativ, Lustig und Gehaltvoll ist oder dass viel besprochen werden sollte. Beides ist richtig. Themen die diesmal aufgegriffen wurden u.a., waren die Querfrontveranstaltung des fds Niedersachsen im UJZ Kornstraße, Liberalismus und Marxismus (das für und wider), das Bedingungslose Grundeinkommen, die FDP und die Neuen Liberalen. Es ging durchaus Ernsthaft zur Sache, aber wurde aber auch herzlich und viel Gelacht, bei Alsterwasser, Bier, Cola und Wein…also ruhig mal vorbei Schauen, der nächste letzte Mittwoch im Monat kommt und er sei euch auch schon verraten, es ist der 29.04.2015.


Raul Zelik Nach dem Kapitalismus? Perspektiven der Emanzipation oder: Das Projekt Communismus anders denken


Landesmitgliederversammlung

Liebe Genossin, lieber Genosse,
hiermit möchten wir dich ganz herzlich zur kommenden

Mitgliederversammlung der Emanzipatorischen Linken Niedersachsen

einladen. Sie findet am

Samstag, den 28.3.2015 ab 11 Uhr im Raum 26 des Freizeitheims Lister Turm, Walderseestraße 100 in Hannover

statt.

Das Freizeitheim ist vom Hauptbahnhof mit den U-Bahnlinien 3/7/9 (Haltestelle: Lister Platz) im Kurzstreckentarif (1,50 Euro – wenn nicht bereits durch Nutzung des Niedersachsen-Tickets der DB eingeschlossen) zu erreichen. Eine Karte zur Erleichterung der Anreise findet sich hier: https://goo.gl/maps/TkAD4

Tagesordnungsvorschlag für die Mitgliederversammlung der Emanzipatorischen Linken Niedersachsen am 28.3.2015

1. Begrüßung und Formalia (Festlegung der Sitzungsleitung, Protokollführung, Wahlkommission etc.)
2. Ggf. Vorstellungsrunde
3. Aktuelles
4. Aussprache über die Ergebnisse des letzten Landesparteitages der LINKEN Niedersachsen und unser Agieren vor Ort
5. Diskussion über das weitere Agieren der Ema.Li im Landesverband Niedersachsen der LINKEN und kommende Aufgaben
5. Nachwahl weiblicher Mitglieder des Landeskoordinierungskreises (LAKO)
6. Antragsbehandlung
7. Termine und Verschiedenes


Stammtisch der Ema.Li Niedersachsen in Hannover

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genießerinnen und Genießer,

hiermit möchte ich euch zum Stammtisch der Ema.Li Niedersachsen am 25.03.15 in die Gaststätte Augusten 1 (Augustenstraße 1) ab 17:00 Uhr in Hannover einladen.
Das Augusten 1 liegt direkt (hier: https://goo.gl/maps/uWRS4) hinter dem Hauptbahnhof Hannover, ist also leicht zu erreichen.
Als Gast hat sich Michael Breadt angekündigt, er ist Kandidat für den Kreisvorstandvorsitzenden für DIE LINKE. Region Hannover, er stellt sich unseren Fragen. Ansonsten können wir natürlich auch über die anstehende Landesmitgliederversammlung sprechen, die drei Tage später auch in Hannover stattfindet.

Also auf ins Augusten auf ein Feierabend Bier, Tee oder Kaffee….

Auch wie immer geht diese Einladung über den Landesweiten Verteiler, um den Genossinnen und Genossen aus der Fläche die Möglichkeit zubieten (wenn sie in oder in der Nähe von Hannover weilen sollten) an dem Stammtisch teilzunehmen.


Pressemitteilung

Zurück zur Sacharbeit

Mit Blick auf die Wahlen wollen die „Ema.Li“-Modernisierer die landespolitische Kompetenz der niedersächsischen Linken schnellstmöglich zurückgewinnen

Drei Wochen nach dem Landesparteitag der niedersächsischen LINKEN gab die Emanzipatorische Linke (Ema.Li) am Samstag in Hannover eine Stellungnahme zur Lage der Landespartei und zu politischen Perspektiven ab. Erst vor wenigen Monaten hatte sich die innerparteiliche Strömung, die sich u.a. für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzt, in Niedersachsen konstituiert und einen dreiköpfigen ‚Landeskoordinierungskreis‘ gewählt.

„Auf dem Parteitag erlebten wir einen Richtungswechsel hin zu Dogmatismus und Populismus“ fasst Ema.Li-Sprecher Fares Rahabi den gemeinsamen Befund zusammen. „Bisher war es eine allgemein akzeptierte Gepflogenheit, dass sich der Pluralismus in der LINKEN im Landesvorstand widerspiegelt“ ergänzt sein Kollege Jörg Erlautzki. Dieser Konsens sei nun aufgekündigt worden. Welchen Erkenntniswert die Schadens- und Bestandsaufnahme durch eine ideologisch gefärbte Brille habe, fragen sich die emanzipatorischen Linken, wenn alle Aussagen über einen ‚Neuanfang‘ oder ‚Aufbruch im Landesverband‘, über weniger Streitereien und bessere Umgangsformen vor allem aber auch über mehr ‚Pluralismus‘ de facto nur hohle Phrasen gewesen seien.

„In inhaltlicher wie in personeller Sicht war ein Ausgleich zwischen den verschiedenen Flügeln der Partei zu keiner Zeit erwünscht“ so Frank Kosching, Kreistagsabgeordneter aus Osterode am Harz und ebenfalls Sprecher im Ema.Li-Koordinierungskreis. „Mit Dogmatismus gewinnen wir keine Wählerinnen und Wähler, mit Pragmatismus aber schon.“ Der Emanzipatorischen Linken ist es wichtig, neben der ‚altbewährten‘ Klientel neue Wählerschichten für den sozialökologischen Umbau zu gewinnen. „Wir möchten neue Zielgruppen für eine moderne sozialistische Mitgliederpartei erschließen, dazu gehört sicher auch das alternative, links-ökologisch orientierte Milieu, das in Teilen von den Grünen enttäuscht worden ist“, ergänzt der Mitgliederbeauftragte Siegfried Seidel. „Junge Leute, insbesondere engagierte Menschen aus dem ‚linksintellektuellen‘ Milieu, lassen sich nicht von Revolutionsromantik und Populismus überzeugen“ ist sich der Koordinierungskreis sicher.

Mit Sorge sieht Frank Kosching, dass die Sacharbeit der Landesebene „mehr oder weniger darniederliegt“. Es sei jetzt dringend erforderlich, die Kompetenz der zahlreichen Kreistags- und Ratsfraktionen zu bündeln und ab sofort an einer Programmatik für die Kommunalwahl 2016 zu arbeiten. „Die Kommunalpolitik ist so eng verzahnt mit der Landesebene, dass es sinnvoll ist, auf dieser Basis und mit den Kompetenzen der Bundestagslandesgruppe ein wirklich sachkundiges landespolitisches Programm zu entwerfen und mit unabhängigen Experten, Sozial- und Umweltverbänden sowie Gewerkschaften zu diskutieren.“ Für eine solche strukturierte und gründliche Sacharbeit will sich die Emanzipatorische Linke Niedersachsen einsetzen – schnellstmöglich und ohne weitere Zeit mit Machtspielen zu verlieren, so ihr Koordinierungskreis abschließend.