Schon älter, aber immer noch eine gute Erklärung

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Antilopen Gang – Beate Zschäpe hört U2

Antilopen Gang – Beate Zschäpe hört U2.


Emanzipation 4-2

Jahrgang 4, Nummer 2 (Dezember 2014)
Kriege, Selbstbestimmung und soziale Kämpfe

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Redaktion Editorial
Christian Zeller Kobanê: Symbol des Widerstands und des Kampfes für Selbstbestimmung 5-13
Dilar Dirik Ein Kampf an mehreren Fronten: Der radikale Widerstand kurdischer Frauen 14-21
Thomas Schmidinger Rojava: Von der Revolution in den Bürgerkrieg 22-41
Antonio Moscato Der lange Arm der Geschichte. Die Wurzeln des Konflikts in der Ukraine liegen weit zurück 42-56
Christoph Jünke Zurück zu Stalin!? Domenico Losurdos Feldzug gegen die Entstalinisierung 57-73
Alain Bihr Frankreichs Front National: Elemente der Analyse und Vorschläge für eine Gegenstrategie 74-88
Eric Toussaint Europa: Alternativen zur Krise 89-110
Christian Zeller Rezension zu Thomas Schmiedinger: Krieg und Revolution in Syrisch-Kurdistan. Analysen und Stimmen aus Rojava

Mitgliederversammlung der Emanzipatorischen Linken Niedersachsen

Liebe Genossin, lieber Genosse,
hiermit möchten wir dich ganz herzlich zur

Mitgliederversammlung der Emanzipatorischen Linken Niedersachsen

einladen. Sie findet am Samstag, den 3.1.2015 ab 11 Uhr im Versammlungsraum des Büros der LINKEN Niedersachsen, Goseriede 8 in Hannover statt.

Tagesordnungsvorschlag für die Mitgliederversammlung der Emanzipatorischen Linken Niedersachsen am 3.1.2015

1. Begrüßung und Formalia (Festlegung der Sitzungsleitung, Protokollführung, Wahlkommission etc.)
2. Ggf. Vorstellungsrunde
3. Aktuelles
4. Diskussion und Beschluss über Anträge der Ema.Li-Niedersachsen an die nächste Tagung des kommenden Parteitages der LINKEN Niedersachsen
5. Diskussion über bereits vorliegenden Personalvorschläge für den kommenden neuen Landesvorstand der LINKEN Niedersachsen
6. Diskussion über ggf. bereits vorliegende Anträge anderer an die nächste Tagung des kommenden Parteitages der LINKEN Niedersachsen
7. Wahl von Delegierten der Ema.Li-Niedersachsen für den kommenden Landesparteitag der LINKEN Niedersachsen
8. Nachwahl weiblicher Mitglieder des Landeskoordinierungskreises (LAKO)
9. Behandlung weiterer Anträge
10. Termine und Verschiedenes


Politik für ein „Gutes Leben“ statt Wachstum um jeden Preis

Tagung / Konferenz
Freitag, 09.01.2015 | 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Pavillon am Raschplatz, Hannover
Lister Meile 4
30161 Hannover

Kapitalismus/Alternativen

WAS IST SCHON HEUTE MACHBAR?

Ein sozial-ökologischer Umbau umfasst nicht nur die Förderung neuer Technologien, um ansonsten in der Gesellschaft alles beim Alten zu lassen. Es geht um anderes Wirtschaften, anderes Leben, anders Konsumieren.

In der neuen wachstumskritischen Bewegung besteht ein starker Fokus auf den individuellen Aufbruch zu einem genügsameren Lebensstil. Bücher wie „Befreiung vom Überfluss“ (Niko Paech) erreichen zigtausende begeisterte Leser. Bei sich selber anzufangen – diese Orientierung ist zunächst verständlich. Warum nicht mit dem Machbaren beginnen, anstatt auf die träge und in alte Strukturen verstrickte Politik zu warten.

Doch der Appell zur Änderung der Lebensweise wird womöglich kaum über ökologisch besonders engagierte Milieus hinaus gehört werden. Und auch diejenigen, die ihn gehört haben, brauchen für ihre Ziele ein „gastliches Umfeld“. Hier setzt die Idee von Politik für ein „Gutes Leben“ an: Welche Rahmenbedingungen kann sie heute schon verändern, so dass ein ressourcenleichter Lebensstil für alle zugänglicher wird?

In dem Arbeitskreis Sozial-Ökologische Transformation möchten wir einen Austausch von Menschen aus Politik, Bewegungen, Wissenschaft und Bildung organisieren, die an diesem Thema in verschiedenen Initiativen, Projekten und Formen arbeiten bzw. dauerhaft interessiert sind. Es geht um die Reflexion und den Austausch über bestehende sozial-ökologische Projekte in Niedersachsen, ihre Einordnung in theoretische Zusammenhänge (z.B. neue Ansätze der Wachstumskritik), aber auch um die Erarbeitung realistischer weiterer Schritte. Vielleicht kommt am Ende ein Impuls für eine Transformationsagenda für Niedersachsen heraus: Ausgang offen.

Angedacht ist, uns alle zwei Monate zu treffen: Meistens in Hannover, aber auch an Orten der sozial-ökologischen Veränderung im Land.

Ablauf:

Begrüßung:
ULRICH SCHACHTSCHNEIDER (Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.)

Impulse:
ULRICH SCHACHTSCHNEIDER (freier Sozialwissenschaftler und Autor von „Green New Deal, Suffizienz oder Ökosozialismus?“): Politik für „Gutes Leben“ in einer pluralen Gesellschaft?

SABINE LEIDIG (MdB, DIE LINKE.)
Sozial-ökolologischer Umbau statt Green Capitalism. Ansätze für Politiken für „Gutes Leben“ im „PLAN B“ der Bundestagsfraktion Die LINKE.

Plenumsdiskussion mit Murmelgruppen und fish bowl.

Workshops:
Politik für „Gutes Leben“ in Niedersachsen: Mögliche Projekte

Plenum/Abschlussrunde:
Politik für „Gutes Leben“ in Niedersachsen:
Elemente / Verabredungen/ Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit

Um Anmeldung wird gebeten:
E-Mail an: kontakt@rls-nds.de

Bitte teilt uns auch mit, wenn Ihr prinzipiell Interesse an einer Teilnahme habt, aber am 09.01.2015 verhindert seid.

Kontakt

RLS Niedersachsen
Otto-Brenner-Str. 1
30159 Hannover

Telefon: 0511-2790934
Fax: 0511-2790948
E-Mail: kontakt@rls-nds.de

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Die Linke im Friedenswinter

Die Friedensbewegung arbeitet im »Friedenswinter« mit den Verschwörungsideologen der Mahnwachenbewegung zusammen. Die Linksfraktion mischt kräftig mit: Die Fraktion unterstützt eine Publikation des Friedenswinters durch eine Anzeige, Abgeordnete rufen zu einer Demonstration auf – trotz eines Parteivorstandsbeschlusses, der die Zusammenarbeit mit den Mahnwachen ausschließt.

Eine Bewegung wächst zusammen: Die traditionelle Friedensbewegung, die größtenteils in der »Kooperation für den Frieden« organisiert ist, arbeitet neuerdings mit den 2014 entstandenen »Mahnwachen für den Frieden« zusammen. Unter dem Titel »Friedenswinter 2014/2015« mobilisieren die neuen Partner zu vielfältigen Aktionen zwischen Dezember und März. Auch die Ostermärsche werden offiziell unter dem neuen gemeinsamen Dach stattfinden. Den ersten Höhepunkt des Friedenswinters stellt eine Demonstration am 13. Dezember in Berlin dar. Sie soll zum Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten Joachim Gauck führen. Der Vorwurf: Kriegslogik.

Seit vielen Jahren hat die Friedensbewegung in Deutschland – mit Ausnahme der erfolgreichen Demonstrationen gegen die deutsche Beteiligung am dritten Golfkrieg – keine große Bedeutung mehr. Als die Situation in der Ukraine zur Jahreswende 2013/2014 eskalierte, verschliefen die traditionellen (westdeutschen) Friedensorganisationen die Gelegenheit. Dieses Vakuum wurde von den wöchentlichen »Mahnwachen für den Frieden« gefüllt.

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